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02.03.2016
Nein zum illegalen Pelzhandel in Berlin

Die CDU-Fraktion Berlin sagt dem illegalen Pelzhandel in Berlin den Kampf an und plädiert sowohl für strengere Kontrollen als auch notfalls für die dauerhafte Gewerbeuntersagung. Als tierschutzpolitischer Sprecher meiner Fraktion begrüße ich dieses klare Bekenntnis zum Verbraucherschutz und Tierschutz.

Der Handel mit Textilien aus Haustierfellen, wie Hund und Katze, ist in Deutschland verboten. Die Verwendung von Echtpelz in Textilien ist zu kennzeichnen. Leider kommt es dennoch immer wieder zu Fällen, in denen diese gesetzlichen Vorgaben missachtet werden. Infolge dessen kaufen ahnungslose Verbraucher häufig fälschlich als Kunstpelz deklarierte verbotene Echtpelze.

Angesichts dieser Täuschungen der Verbraucher sprechen wir uns als CDU- Fraktion Berlin im Interesse des Tierschutzes und des Verbraucherschutzes für strengere Kontrollen der entsprechenden Händler aus. Ein besonderes Augenmerk sollte hierbei auf die fliegenden Händler an den belebten Plätzen und touristischen Orten, wie Alexanderplatz und Checkpoint Charly, gelegt werden. Die bislang erfolgten Kontrollen und Laboruntersuchungen belegen, dass die an diesen Orten auf der Straße angebotenen Textilien häufig verbotene Bestandteile aus Echtpelze von Hund, Katze und auch Wolf aufweisen.

Diese eklatanten und wiederholten Verstöße gegen Verbraucherschutzregelungen und Tierschutzgesetze sind für uns als CDU Fraktion Berlin nicht hinnehmbar. Gegen die Händler solcher verbotenen Pelze muss mit allen rechtlichen Möglichkeiten vorgegangen werden. Dabei darf auch eine dauerhafte Gewerbeuntersagung kein Tabu sein.

Darüber hinaus setzen wir uns für eine bessere Aufklärung der Verbraucher zum Thema verbotene Echtpelze und deren Erkennbarkeit ein. Eine umfassende und detaillierte Deklaration der in Textilien enthaltenen Bestandteile tierischen Ursprungs, z.B. Fell, ist hierfür ein wichtiger Schritt für den Verbraucher- und Tierschutz

aktualisiert von Alexander J. Herrmann, 02.03.2016, 15:15 Uhr
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