Kriminalitätsstatistik am Clara-Zetkin-Platz
Viele Bürger nehmen Anteil an der Entwicklung ihres Wohnumfeldes und haben sich mit gezielten Fragen zur aktuellen Sicherheits- und Kriminalitätslage rund um den Clara-Zetkin-Platz an mich gewandt. Um hier für volle Transparenz zu sorgen, habe ich eine entsprechende Anfrage an die Senatsverwaltung für Inneres und Sport gerichtet.
Die fundierte Antwort von Staatssekretär Christian Hochgrebe liegt nun vor und liefert ein klares Bild für unseren Kiez. Für eine genaue quantitative Orientierung hat die Berliner Polizei die statistischen Daten der Straßenkriminalität für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 15. April 2026 ausgewertet. Betrachtet wurde dabei sowohl das direkte als auch das erweiterte Umfeld (begrenzt durch die Cecilienstraße, Hellersdorfer Straße, Gülzower Straße und die Wuhle).
Im gesamten Bereich wurden in diesem Zeitraum 52 Straftaten erfasst. Ein Großteil davon entfällt auf klassische Delikte im Umfeld von viel frequentierten Knotenpunkten wie dem SpreeCenter oder dem U-Bahnhof Kaulsdorf-Nord (darunter 11 Taschendiebstähle und 12 Kellereinbrüche).
Für den Clara-Zetkin-Platz selbst sowie das direkte Wohngebiet zeichnet die Statistik folgendes Bild:
- 5 registrierte Straftaten insgesamt im Betrachtungszeitraum.
- davon 1 Straftat im Zusammenhang mit dem Betäubungsmittelgesetz.
- zudem wurden zwei Kfz-Delikte, eine Sachbeschädigung sowie eine Körperverletzung auf Straßen oder Plätzen erfasst.
Aufgrund dieser Zahlen stuft die Polizei das Gebiet um den Clara-Zetkin-Platz derzeit nicht als Kriminalitätsbrennpunkt ein. Laut der Senatsverwaltung lagen dem örtlich zuständigen Polizeiabschnitt 33 vor meiner Anfrage keine vergleichbaren Beschwerden oder anderweitigen Hinweise aus der Nachbarschaft vor.
Auch wenn die offiziellen Zahlen im direkten Umfeld des Platzes aktuell unauffällig sind, hat die Berliner Polizei zugesichert, die weitere Entwicklung auf dem Clara-Zetkin-Platz aufmerksam zu beobachten und präsent zu sein.